Ihr Smartphone sammelt mehr, als die meisten vermuten: Standortdaten, eine Werbe-Kennung, Informationen darüber, welche Apps Sie wann nutzen, und je nach Freigabe auch Kontakte, Fotos und Mikrofonzugriffe. Ein großer Teil davon lässt sich mit wenigen Einstellungen begrenzen, ohne dass das Gerät an Nutzwert verliert. Die wichtigsten Schalter finden Sie unten für Android und iPhone, dazu eine Checkliste, mit der Sie in einer Viertelstunde durch sind.
Daten fließen an drei Stellen ab: an die Apps, an Werbenetzwerke über die Werbe-ID und an Google oder Apple selbst. Am meisten bringt es, Standortzugriffe auf „nur während der Nutzung“ zu stellen, die Werbe-ID zu löschen (Android) beziehungsweise Tracking-Anfragen abzuschalten (iPhone) und überflüssige Berechtigungen zu entziehen. Android zeigt im Privatsphäredashboard, welche App wann auf Kamera, Mikrofon und Standort zugegriffen hat; das iPhone liefert dasselbe im App-Datenschutzbericht. Ganz abstellen lässt sich der Datenfluss nicht: Auch ein ungenutztes Telefon meldet sich regelmäßig beim Hersteller.
Welche Daten sammelt ein Smartphone überhaupt?
Ein Smartphone sammelt Daten auf drei Ebenen, und für jede gibt es eigene Stellschrauben.
Die Apps. Jede App bekommt nur das, was Sie ihr per Berechtigung erlauben: Standort, Kamera, Mikrofon, Kontakte, Fotos, Kalender, Bluetooth-Geräte in der Nähe. Hinzu kommt alles, was Sie in der App selbst eingeben, und Nutzungsdaten wie Absturzberichte oder die Verweildauer. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass sich aus dauerhaft geteilten Standortdaten detaillierte Bewegungsprofile erstellen lassen, die vermarktet und für gezielte Werbung genutzt werden.
Werbenetzwerke. Viele kostenlose Apps binden Werbe- und Analysebibliotheken von Drittanbietern ein. Damit diese Sie über verschiedene Apps hinweg wiedererkennen, gibt es auf beiden Systemen eine Werbe-Kennung (Android: Werbe-ID, iPhone: IDFA). Sie verknüpft Ihr Verhalten in der Wetter-App mit dem in der Shopping-App, ohne dass Ihr Name bekannt sein muss.
Das Betriebssystem. Auch Google und Apple selbst erhalten Daten. Eine Untersuchung des Informatikers Douglas Leith vom Trinity College Dublin aus dem Jahr 2021 hat gemessen, dass sowohl ein iPhone als auch ein Android-Gerät im Ruhezustand im Schnitt etwa alle 4,5 Minuten Kontakt zu Servern des Herstellers aufnahmen. Übertragen wurden unter anderem dauerhafte Gerätekennungen wie Seriennummer und IMEI, und zwar auch dann, wenn kein Nutzerkonto angemeldet war. Getestet wurden allerdings nur zwei Geräte mit damals aktuellen Versionen; die Studie zeigt eine Größenordnung, keine Messung für Ihr heutiges Telefon.
Welche App-Berechtigungen sind wirklich heikel?
Besonders heikel sind laut BSI Zugriffe auf Kontakte, Kalender, den genauen Standort, die Kamera und SMS, weil eine App damit persönliche Daten auslesen oder Ihren Aufenthaltsort bestimmen kann. Mikrofon und Fotos gehören aus Datenschutzsicht in dieselbe Gruppe.
Der Maßstab ist einfach: Passt die Berechtigung zum Zweck der App? Eine Navigations-App braucht den Standort, ein Messenger das Mikrofon für Sprachnachrichten. Eine Taschenlampen-App braucht weder das eine noch das andere. Das BSI nennt als Beispiel eine Notiz-App, die Zugriff auf SMS verlangt. Wer so etwas sieht, sollte die Berechtigung verweigern oder die App gar nicht erst installieren.
Ein Blick lohnt auch auf den Kontaktzugriff. Wer ihn erlaubt, gibt Namen, Nummern und oft E-Mail-Adressen von Menschen preis, die selbst nie zugestimmt haben. Viele Apps funktionieren problemlos ohne diesen Zugriff; Sie geben Kontakte dann eben von Hand ein.
Berechtigungen auf Android prüfen
Für eine einzelne App öffnen Sie Einstellungen > Apps, wählen die App (falls nötig über „Alle Apps anzeigen“) und tippen auf Berechtigungen. Für Standort, Kamera und Mikrofon gibt es die Stufen „Immer zulassen“ (nur beim Standort), „Nur während der Nutzung der App zulassen“, „Jedes Mal fragen“ und „Nicht zulassen“.
Praktischer ist oft der umgekehrte Weg: Einstellungen > Sicherheit und Datenschutz > Datenschutz > Berechtigungsmanager. Dort tippen Sie zum Beispiel auf „Kontakte“ und sehen sofort, welche Apps darauf zugreifen dürfen. Die Bezeichnungen weichen je nach Hersteller etwas ab; auf Samsung- oder Xiaomi-Geräten heißen die Menüs teils anders, die Funktion ist aber vorhanden.
Für Apps, die Sie länger nicht geöffnet haben, gibt es in den App-Einstellungen die Option „App-Aktivität bei Nichtnutzung stoppen“. Android entzieht diesen Apps dann automatisch die Berechtigungen.
Berechtigungen auf dem iPhone prüfen
Auf dem iPhone sind die Berechtigungen nach Art sortiert: Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit. Dort finden Sie Einträge wie Ortungsdienste, Kontakte, Fotos, Mikrofon und Kamera. Tippen Sie einen an, sehen Sie alle Apps, die Zugriff angefragt haben, und können ihn einzeln entziehen. Alternativ scrollen Sie in den Einstellungen zur jeweiligen App und sehen dort gesammelt, was sie darf.
Wie schränke ich den Standortzugriff ein?
Stellen Sie den Standortzugriff für fast alle Apps auf „nur während der Nutzung“ und nehmen Sie Apps, die keinen Standort brauchen, den Zugriff ganz weg. Das ist die Einstellung mit dem größten Effekt, denn Standortdaten verraten Wohnort, Arbeitsplatz, Arztbesuche und Gewohnheiten.
Android: Seit Android 12 können Sie pro App zwischen genauem und ungefährem Standort wählen. Für eine Wetter-App reicht der ungefähre Standort völlig. Den Standort insgesamt schalten Sie unter Einstellungen > Standort > Standort verwenden ab. Unter Standortdienste finden Sie außerdem „Standortgenauigkeit“ sowie die „WLAN-Suche“ und „Bluetooth-Suche“. Die beiden letzten erlauben dem System, nach Netzen und Geräten zu suchen, selbst wenn WLAN oder Bluetooth ausgeschaltet sind. Wer darauf verzichten kann, schaltet sie aus.
iPhone: Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste wählen Sie für jede App, ob sie den Standort nie, nur beim Verwenden der App oder immer abrufen darf. Der Schalter „Genauer Standort“ in derselben Ansicht lässt sich für Apps deaktivieren, die nur die Region brauchen. Unter Ortungsdienste > Systemdienste steuern Sie, wofür iOS selbst den Standort nutzt.
Wenn Sie den Standort komplett abschalten, bleiben Notrufe trotzdem ortbar: Laut Google kann der Standort bei einem Notruf weiterhin automatisch übermittelt werden. Gleichzeitig funktionieren dann Navigation, Geräteortung und auf Android auch Erdbebenwarnungen nicht mehr. Für die meisten Menschen ist deshalb die gezielte Einschränkung pro App der bessere Weg.
Standortverlauf im Google-Konto
Ein Sonderfall ist die Zeitachse in Google Maps, früher Standortverlauf genannt. Sie ist laut Google standardmäßig deaktiviert und speichert, wenn eingeschaltet, besuchte Orte und Routen auf dem Gerät. Ist die Sicherung aktiv, liegt zusätzlich eine verschlüsselte Kopie auf Google-Servern. Ob die Funktion bei Ihnen läuft, prüfen Sie unter myactivity.google.com oder direkt in der Maps-App. Dort können Sie sie abschalten und gespeicherte Daten löschen.
Was ist die Werbe-ID und wie werde ich sie los?
Die Werbe-ID ist eine Kennnummer, über die Werbenetzwerke Ihr Gerät app-übergreifend wiedererkennen. Auf Android können Sie sie löschen, auf dem iPhone verhindern Sie den Zugriff, indem Sie Tracking-Anfragen abschalten.
Android: Unter Einstellungen > Datenschutz > Werbung (bei manchen Herstellern liegt der Punkt etwas versteckter, die Suchfunktion der Einstellungen findet ihn über „Werbe-ID“) finden Sie „Werbe-ID löschen“. Laut Google erhält eine App, die danach die Kennung abfragt, nur noch eine Folge von Nullen. Diese Option gibt es seit 2022 auf allen Geräten mit Google Play. Ältere Android-Versionen bieten stattdessen „Personalisierte Werbung deaktivieren“. Die Alternative „Werbe-ID zurücksetzen“ erzeugt lediglich eine neue Nummer; das unterbricht die Verknüpfung, schaltet sie aber nicht ab.
iPhone: Seit iOS 14.5 müssen Apps fragen, bevor sie Sie über Apps und Websites anderer Firmen hinweg verfolgen. Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Tracking können Sie „Apps erlauben, Tracking anzufordern“ ausschalten. Dann zeigt das iPhone keine Anfragen mehr an, und laut Apple wird jede App so behandelt, als hätten Sie das Tracking abgelehnt. Zusätzlich gibt es unter Datenschutz & Sicherheit > Apple-Werbung den Schalter „Personalisierte Werbung“ für Werbung, die Apple selbst im App Store und in Apple News ausspielt.
Weniger Werbung sehen Sie danach nicht. Die Anzeigen sind nur nicht mehr auf Ihr Profil zugeschnitten. Genau darum geht es: Ihr Verhalten soll nicht mehr quer durch alle Apps zusammengeführt werden.
Wie sehe ich, welche App heimlich zugreift?
Beide Systeme protokollieren, welche App wann auf sensible Funktionen zugegriffen hat, und dieses Protokoll ist der ehrlichste Blick auf Ihr Telefon. Er zeigt nicht, was Apps dürften, sondern was sie tatsächlich tun.
Android: Das Privatsphäredashboard finden Sie unter Einstellungen > Sicherheit und Datenschutz (oder „Datenschutz“) > Privatsphäredashboard. Ab Android 13 deckt es die letzten sieben Tage ab, unter Android 12 die letzten 24 Stunden.
iPhone: Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > App-Datenschutzbericht aktivieren Sie den Bericht (ab iOS 15.2). Er zeigt für die letzten sieben Tage, wie oft Apps auf Standort, Kamera, Mikrofon und andere Daten zugegriffen haben, und welche Internetadressen sie kontaktiert haben. In der Liste der Domains tauchen oft Analyse- und Werbedienste auf, deren Namen Ihnen nichts sagen.
Ein weiterer Hinweis im Alltag: Beide Systeme zeigen einen farbigen Punkt oder ein Symbol in der Statusleiste, wenn Kamera oder Mikrofon gerade aktiv sind. Das BSI empfiehlt außerdem, stutzig zu werden, wenn GPS oder Bluetooth aktiv sind, ohne dass Sie sie gerade nutzen.
Wie finde ich vor der Installation heraus, was eine App sammelt?
Beide App-Stores zeigen auf der Seite jeder App eine Datenschutz-Übersicht, die Sie vor dem Herunterladen lesen sollten. Im Google Play Store heißt der Abschnitt „Datensicherheit“, im App Store „App-Datenschutz“.
Dort steht, welche Datenarten erhoben werden, ob sie an Dritte gehen und ob sie mit Ihrer Identität verknüpft sind. Google verlangt außerdem von Apps mit Konto-Funktion, dass sich Konto und Daten auch löschen lassen. Eine Einschränkung sollten Sie kennen: Die Angaben stammen von den Entwicklern selbst. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass die angezeigte Liste der Berechtigungen auf technischen Informationen beruht und von den Angaben im Datensicherheitsabschnitt abweichen kann. Es lohnt sich also, beides zu vergleichen.
Was speichert das Google- oder Apple-Konto?
Ihr Konto beim Hersteller speichert unabhängig von den Telefoneinstellungen oft einen eigenen Verlauf, und den sollten Sie einmal durchsehen. Bei Google ist das vor allem die Einstellung „Web- & App-Aktivitäten“.
Laut Google landen dort unter anderem Suchanfragen, Aktivitäten in Google-Diensten wie Maps, angeklickte Werbung und ungefähre Standortangaben. Mit einem zusätzlichen Häkchen kommen der Chrome-Verlauf und Android-Nutzungsdaten hinzu. Unter myaccount.google.com/activitycontrols können Sie die Einstellung deaktivieren und vorhandene Einträge löschen. In „Mein Anzeigen-Center“ (myadcenter.google.com) legen Sie fest, ob Google diese Daten für personalisierte Werbung nutzt.
Beim iPhone ist der Sicherheitscheck unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Sicherheitscheck (ab iOS 16) nützlich. Er führt Sie durch alle Personen und Apps, mit denen Sie Standort, Fotos oder andere Daten teilen, und zeigt verbundene Geräte. Gedacht ist er auch für Situationen, in denen jemand Ihr Telefon mitbenutzt hat oder Sie sich von einer Person trennen und nichts mehr teilen möchten.
Updates einer App können neue Berechtigungen anfordern. Das BSI rät deshalb, Updates bewusst zu prüfen. Wer automatische Updates lieber aus Sicherheitsgründen eingeschaltet lässt, sollte die Berechtigungen stattdessen alle paar Monate kontrollieren. Sicherheitsupdates für das Betriebssystem selbst sollten Sie dagegen immer zeitnah installieren.
Datenschutz-Check in 15 Minuten
Mit dieser Checkliste gehen Sie die wirksamsten Einstellungen in einem Durchgang durch. Die Zeitangaben sind grobe Richtwerte für ein Gerät mit 30 bis 50 Apps.
| Schritt | Android | iPhone | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1. Ungenutzte Apps löschen | Einstellungen > Apps | Einstellungen > Allgemein > iPhone-Speicher | 3 Min. |
| 2. Standort pro App begrenzen | Berechtigungsmanager > Standort | Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste | 3 Min. |
| 3. Werbe-Tracking abschalten | Datenschutz > Werbung > Werbe-ID löschen | Datenschutz & Sicherheit > Tracking aus | 1 Min. |
| 4. Kontakte, Mikrofon, Kamera, Fotos prüfen | Berechtigungsmanager, je Kategorie | Datenschutz & Sicherheit, je Kategorie | 4 Min. |
| 5. Zugriffsprotokoll ansehen | Privatsphäredashboard | App-Datenschutzbericht aktivieren | 2 Min. |
| 6. Konto-Verlauf prüfen | Web- & App-Aktivitäten, Zeitachse | Sicherheitscheck, Apple-Werbung | 2 Min. |
Nach einer Woche lohnt ein zweiter Blick in das Privatsphäredashboard oder den App-Datenschutzbericht. Erst dann sehen Sie, ob eine App trotz der neuen Einstellungen noch auffällig oft zugreift.
Was tun, wenn eine App schon zu viel weiß?
Entziehen Sie zuerst die Berechtigungen und löschen Sie die App, dann fordern Sie beim Anbieter Auskunft und Löschung an. Das Entfernen der App stoppt die weitere Erhebung, löscht aber nichts, was bereits auf den Servern des Anbieters liegt.
- Löschen Sie, falls vorhanden, zuerst das Nutzerkonto in der App oder über den Löschlink, den Google Play bei Apps mit Konto-Funktion verlangt. Danach deinstallieren Sie die App.
- Nach Art. 15 DSGVO können Sie Auskunft darüber verlangen, welche Daten der Anbieter über Sie gespeichert hat, nach Art. 17 DSGVO die Löschung. Wie das konkret geht, steht in unserem Ratgeber zur DSGVO-Auskunft.
- Löschen Sie auf Android die Werbe-ID oder setzen Sie sie zumindest zurück. Damit lassen sich alte Profile nicht mehr ohne Weiteres mit Ihrem Gerät verknüpfen.
- Hatte die App Zugriff auf Ihre Kontakte und wirkt sie unseriös, warnen Sie Ihr Umfeld vor möglichen Spam- oder Phishing-Nachrichten.
- Verdächtigen Sie, dass eine App Schadsoftware enthält, etwa weil das Gerät plötzlich langsam ist oder unbekannte Abos auf der Rechnung erscheinen, helfen die Hinweise in unserem Artikel zum Erkennen von Schadsoftware.
Häufige Fragen
Hört mein Smartphone heimlich mit?
Ein App-Zugriff auf das Mikrofon ist nur mit Ihrer Berechtigung möglich, und beide Systeme zeigen einen aktiven Zugriff in der Statusleiste an. Ob eine App das Mikrofon genutzt hat, sehen Sie im Privatsphäredashboard (Android) oder im App-Datenschutzbericht (iPhone). Entziehen Sie die Berechtigung allen Apps, die sie nicht brauchen.
Ist das iPhone datenschutzfreundlicher als Android?
Beide Systeme bieten inzwischen ähnliche Werkzeuge: Berechtigungen pro App, ungefähren Standort, Zugriffsprotokolle. Unterschiede gibt es beim Werbe-Tracking, das auf dem iPhone per Abfrage geregelt ist und auf Android über das Löschen der Werbe-ID. Entscheidender als die Plattform ist, welche Apps Sie installieren und was Sie ihnen erlauben.
Bringt der Flugmodus etwas für den Datenschutz?
Im Flugmodus sendet das Telefon keine Daten über Mobilfunk. Sobald Sie WLAN oder Bluetooth wieder einschalten, kann aber erneut Datenverkehr entstehen. Für den Alltag ist der Flugmodus daher keine Lösung, die gezielten Einstellungen oben sind wirksamer.
Muss ich die Werbe-ID nach dem Löschen erneut löschen?
Auf Android bleibt die Werbe-ID gelöscht, bis Sie sie selbst wieder aktivieren. Nach einem Zurücksetzen des Geräts auf Werkseinstellungen sollten Sie die Einstellung aber erneut prüfen. Gleiches gilt für ein neues Telefon.
Reicht ein VPN, um das Datensammeln zu stoppen?
Nein. Ein VPN verschleiert Ihre IP-Adresse gegenüber Websites und schützt in fremden Netzen, ändert aber nichts an den Berechtigungen der Apps oder an der Werbe-ID. Wann ein VPN sinnvoll ist, lesen Sie im Beitrag zum sicheren Surfen im öffentlichen WLAN.
Quellen
- BSI: Sicherheit bei Apps
- Verbraucherzentrale: Apps und Datenschutz
- Android-Hilfe: App-Berechtigungen ändern
- Android-Hilfe: Standorteinstellungen verwalten
- Android-Hilfe: Berechtigungen über das Privatsphäredashboard verwalten
- Google Play: Werbe-ID
- Google Play: Abschnitt „Datensicherheit“
- Google-Konto-Hilfe: Web- & App-Aktivitäten
- Google-Maps-Hilfe: Zeitachse
- Apple Support: App-Tracking-Transparenz
- Apple Support: Ortungsdienste
- Apple Support: App-Datenschutzbericht
- Apple Support: Personalisierte Werbung steuern
- Apple: So funktioniert der Sicherheitscheck
- Douglas J. Leith, Trinity College Dublin: Mobile Handset Privacy (2021, PDF)